Meine ganz persönliche Frühstücksliebe…

Ich mag es, mir für Dinge Zeit zu nehmen, das Tun und Sein zu genießen und den kleinen, ganz alltäglichen Momenten jeden Tag bewusst meine Aufmerksamkeit zu schenken…

Das fängt schon morgens mit meinem ersten Kaffee an, den ich unter der Woche gerne gemütlich auf dem Sofa trinke, während sich meine Mädels für die Schule fertig machen bzw. am Frühstückstisch sitzen. Gespräche sind bei uns morgens auf das Wesentliche reduziert… Wir sind keine Morgenmuffel, doch jeder benötigt einfach die Zeit und Ruhe für sich, um gut in den Tag zu starten!

Oft überlege ich mir um diese Zeit (zwischen 6.00 und 6.30 Uhr…) wie MEIN Frühstück aussehen soll – Brot oder Brötchen mit Käse, Marmelade oder Schokoaufstrich, Müsli, Granola, Joghurt mit Obst oder doch wieder mein Lieblingsporridge…? Ich mag es, diese Auswahl zu haben und entscheide mich spontan für das, was mir ein gutes Gefühl gibt. Habe ich am Vortag relativ viel Süßes gegessen (z. B. Waffeln oder Kaiserschmarrn zum Mittagessen und nachmittags noch mal Reste…) verlangt mein Körper danach oft nach einem etwas eher deftigen Frühstück. Dann mache ich mir auch gerne für mich alleine ein gekochtes Ei und esse Brot und Käse dazu. Wurst benötige ich selten und komischerweise oft dann, wenn ich leichte Kopfschmerzen habe… aber dafür habe ich noch keine Erklärung gefunden!

Mein Frühstück ist mir wichtig und ich zelebriere es fast ein bißchen. Es ist nicht so, dass ich dafür besonders viel Zeit benötige, doch die Zeit die ich habe genieße ich bewusst und ohne Ablenkung, das heißt kein Radio – läuft bei mir eh so gut wie nie – und kein Handy.

In den kalten Wintermonaten liebe ich es, mir mein warmes Porridge zum Frühstück zuzubereiten. Am liebsten mit gedünsteten Apfelstückchen oder (TK)Beeren… Das Vorbereiten dauert wirklich weniger lange als man vielleicht vermuten würde – in 5 Minuten ist alles fertig!

Here we go…

Einfach die gewünschte Menge Haferflocken (ich gebe immer noch etwas gepoppten Amaranth dazu) mit Milch und etwas Süße oder Zimt (nach Belieben…) in einem kleinen Topf langsam erhitzen bis es leicht köchelt und die Konsistenz langsam cremig wird. Nach kurzer Zeit den Topf beiseite schieben und nur noch etwas quellen lassen. Gegebenenfalls etwas Milch dazu geben und nochmals umrühren. In der Zwischenzeit den Apfel klein schneiden und die Stückchen in einem kleinen Topf oder einer kleinen Pfanne mit Butter oder Kokosöl leicht anbraten. Mit etwas Ahornsirup ablöschen und eventuell noch etwas Wasser dazu geben. Auch die TK-Beeren können einfach mit in den Topf oder die Pfanne und einen kurzen Moment mitköcheln. Es ist nicht schlimm, falls die Beeren nicht komplett aufgetaut sind, im Schüsselchen mit dem warmen Porridge geht das anschließend ganz schnell. Ach ja, falls der Apfel nicht ganz benötigt wird, wandern meine restlichen Stücke immer in den Kühlschrank und werden zu 99. 9% im Laufe des Tages vernascht…

Danach suche ich mir eine meiner Lieblingsschüsselchen aus, fülle Porridge und das gedünstete Obst hinein und toppe das Ganze noch gerne mit selbstgemachten Granola für den Crunsh!

Zum Frühstücken setze ich mich auch wenn ich alleine bin immer an den Tisch und nicht aufs Sofa. Das mache ich intuitiv, ohne nachzudenken. Snacken auf dem Sofa ist okay, doch eine richtige Mahlzeit findet für mich am Tisch statt, egal ob alleine oder mit mehreren zusammen. Mein Tisch ist aufgeräumt. Das ist für mich keine lästige Pflicht, sondern gehört einfach dazu. Hochsensibilität und optische Reizüberflutung lässt grüßen…

Die Zeit die ich mir morgens für mein Frühstück nehme ist nicht wirklich lange, doch ich genieße diese ganz bewusst und wähle dafür gerne gesunde Lebensmittel mit wichtigen Nährstoffen aus. Das gibt mir Energie und ein gutes Gefühl für den Tag!

Vielleicht habe ich euch ja jetzt ein klein wenig Appetit gemacht und ihr denkt morgen früh mal kurz an mich… Ganz egal was es zum Frühstück gibt – genießt es!!!

Liebe Grüße Daniela

P. S. Mein Porridge auf dem Foto oben ist mit Kirschen getoppt… auch sehr lecker! Aktuell ist das Foto allerdings nicht, sondern vom letzten Sommer 😉