Winterliche Glücksmomente

Wir haben schon fast Ende Februar und die meisten von euch können es wahrscheinlich schon kaum noch erwarten, dass es endlich Frühling wird und die dunkle Jahreszeit sich dem Ende zuneigt…

Aber ist der Winter denn wirklich so schrecklich oder sind es einfach nur die wenigen Sonnenstunden, die ihn für uns so dunkel, grau und langweilig erscheinen lassen?

Im Dezember mit der ganzen Weihnachtsbeleuchtung in den Wohnungen und Straßen, den Weihnachtsmärkten und der Vorfreude auf Weihnachten und die Feiertage erscheint alles noch hell. Wir sind ja auch irgendwie alle noch sehr beschäftigt – Geschenke besorgen, Weihnachtsmenue überlegen, Wohnung dekorieren (übrigens so gar nicht mein Ding, wir sind wahrscheinlich das einzige Haus in der Straße ohne Lichterkette…), Plätzchen backen und die ganzen Weihnachtsfeiern die besucht werden wollen oder müssen!

Doch spätestens Mitte Januar ist die Feiertagsstimmung vorbei und die letzte Lichterkette dann wohl auch abgehängt. Logisch, dass dann alles noch dunkler und trostloser erscheint… Die Tage werden ja auch wirklich nur langsam länger und die Sonne lässt sich selten blicken.

Was macht ihr dagegen? Was schenkt euch Licht, Wärme und Freude? Was sind eure winterlichen Glücksmomente?

Wer mich kennt, weiß schon, dass man mich sehr leicht mit leckerem Essen glücklich machen kann. In den letzten Monaten gab es bei uns wirklich sehr viele selbstgebackene Plätzchen und Kuchen. Der Nachmittagskaffee (oder Tee oder die heiße Schoko) ist bei uns wie ein Ritual und wird regelmäßig zelebriert!

Was ich im Winter gerne koche, sind vor allem Gerichte, die schön warm machen und ein angenehmes Sättigungsgefühl geben. Dazu gehören Gemüseeintöpfe mit Kartoffeln, Currys (besonders gerne mit Blumenkohl), Aufläufe mit Pasta und leckerer Käsekruste, Shakshuka (genial mit Fleischbällchen und Baguette zum Dippen) und als Süßspeisenliebhaber auch Kaiserschmarrn mit Apfelbrei…!

Aber natürlich gibt es da noch so einige Glücksmomente, die nichts mit Essen zu tun haben.

Mögt ihr Schnee? Oder seht ihr ihn als lästig an, der es einfach nur beschwerlich macht von A nach B zu kommen?

Ich wohne zwar nicht in den Alpen, aber in unserem kleinen Dorf im Spessart liegt jedes Jahr ein bisschen mehr und ein bisschen länger Schnee als in den Kleinstädten um uns herum. Wir sind es gewohnt über schneebedeckte Straßen zur Arbeit zu fahren und das hat mich auch noch nie gestört. Im Gegenteil, ich mag es die schneebedeckte Landschaft um mich herum anschauen zu können und nehme mir dafür gerne Zeit. Und ja, ich schippe wirklich gerne Schnee – mein persönliches Lieblingsworkout im Winter! Auch das Knirschen des Schnees bei jedem Schritt den wir beim Spazierengehen machen, mag ich sehr, sehr gerne. Jeder hat wohl seine eigenen Glücksmomente und bei mir sind es vor allem die kleinen alltäglichen Dinge, die mir ein Lächeln schenken.

Eigentlich bin ich ein „Viel-Leser“, doch im letzten Jahr habe ich vermehrt angefangen, Podcasts zu hören. Zuerst dachte ich, das wäre so gar nicht meins, doch mittlerweile genieße ich es sehr im Bett oder auf der Couch meine Lieblingspodcasts zu hören – gegebenenfalls auch mit Kopfhörern….

Wir alle haben wohl in den Wintermonaten mit Grippe und Erkältungssymptomen zu kämpfen. Was macht ihr dagegen?

Mir ging es letzte Woche nicht gut und meine Mama hat mich spontan mit selbstgekochter Hühnersuppe versorgt. Was für ein Glücksmoment!!!

Die Suppe habe ich mit Nudeln, TK-Erbsen und einem verquirlten Ei verfeinert (zu mehr Raffinessen war ich nicht fähig) und mit ganz viel Dankbarkeit und Liebe Löffel für Löffel genossen!

Wenn ich mich nicht gut fühle, weiß ich, dass ich Ruhe und Erholung brauche, denn erst danach kann ich wieder das leisten was ich gerne möchte und was mir wichtig ist. Im Winter brauchen wir diese bewussten Erholungsphasen meist noch ein bisschen öfter. Das muss nicht immer heißen, dass wir uns im Bett verkriechen, nein, rausgehen auch wenn es grau und dunkel ist und ein paar Schritte laufen, ist auch eine gute Therapie. Manchmal kostet es ein bisschen Überwindung, doch danach stellt sich das Glücksgefühl von alleine ein!

Einen kleinen Tipp habe ich noch, der mir auch immer sehr gut tut. Ich liebe unser altes Rotlicht (ein Erbstück aus den 70er Jahren) und mag es sehr gerne, wenn zum Beispiel die Nebenhöhlen oder die Ohren dicht sind, mich einige Zeit mit dem Rotlicht vor der Nase oder den Ohren zu entspannen bis es anfängt zu knistern und die Nebenhöhlen oder Ohren langsam frei werden. Früher bin ich auch mal einige Jahre regelmäßig mit Freundinnen in die Sauna gegangen. Ich habe das Glück, dass meine Eltern eine eigene besitzen. Darauf haben wir uns immer sehr gefreut und hat uns gut durch den Winter gebracht.

Ja, und warum sollte man sich im Winter nicht schon auf den Sommer freuen…. Wir haben vor ein paar Wochen unseren Sommerurlaub gebucht und schmökern jetzt schon voller Vorfreude in den Reiseführern!

Lässt es euch gutgehen und genießt eure ganz persönlichen Glücksmomente!

Liebe Grüße Daniela