Kleine Auszeit

Kennt ihr dieses Gefühl, dass so vieles was ihr immer wieder in Frage gestellt habt oder ihr euch nicht sicher gewesen seid, warum manches bei euch so und nicht anders ist… ja, all das erscheint auf einmal in einem anderen Licht, denn ihr habt einfach so – ohne bewusst danach zu suchen – das fehlende Puzzleteil gefunden!

Plötzlich ist alles ziemlich logisch und macht Sinn und eure Zweifel sind mit einem Blick auf das große Ganze beiseite geschoben!

Vor ein paar Jahren ist es mir schon einmal so ergangen. Damals bin ich eher zufällig über den Begriff „Hochsensibilität“ gestolpert und mir war sofort klar – „das bin ich“ und es hat so gut getan, endlich eine Antwort darauf zu finden, warum ich Außenreize und Emotionen so ungefiltert aufsauge und warum ich mich oft so überfordert und ausgelaugt fühle, wenn ich den ganzen Tag mit Menschen zu tun habe und keine Rückzugsmöglichkeit finde…

Auch wieder eher zufällig habe ich mich vor kurzem zum ersten Mal intensiver mit dem Thema Migräne auseinander gesetzt. Ich dachte ja immer, meine Histaminintoleranz sei der Grund und die Ursache für meine regelmäßigen Migräneattacken. Dabei hatte ich die eigentliche Krankheit Migräne immer außen vor gelassen und wollte mir diesen Schuh nicht anziehen.

Doch die Erkenntnis, dass die Migränebereitschaft genetisch bedingt ist, dass mein Kopf quasi anders tickt und jede Migräneattacke durch eine (kleine) Entzündung im Gehirn ausgelöst wird, hat mich gelernt, noch ein bisschen liebevoller mit mir umzugehen. Ich habe nämlich immer mir die Schuld gegeben, wenn ich wieder mal durch Migräne ausgeknockt war….

Vertiefen möchte ich das Thema Migräne jetzt nicht… vielleicht ein anderes Mal, aber nicht heute. Ich habe in den letzten Wochen eine kleine Auszeit gebraucht, um mein neues Wissen für mich neu zu ordnen. Ich brauche diese Pausen und sie sind mir unheimlich wichtig, denn in meinem Kopf ist während dieser Zeit wahnsinnig viel los und die Gedanken fahren manchmal Achterbahn und Karussell gleichzeitig!

Und genau deshalb gehe ich dann auch noch mal einen Schritt langsamer und konzentriere mich nur auf das, was wirklich wichtig ist. Regelmäßige Mahlzeiten (für mich und meine Lieben… ), ausreichend Bewegung und frische Luft, Ruhe und Entspannung sowie gesunder Schlaf – diese Dinge helfen mir, mein Chaos im Kopf zu bändigen. Alles andere ist nebensächlich und kann warten. Je öfter ich mir dies vor Augen führe, umso entspannter bin ich dabei und lasse die Zweifel los, mehr leisten zu müssen.

Und so genieße ich meine Auszeiten und freue mich umso mehr, heute diesen kleinen Blogbeitrag geschrieben zu haben!

Liebe Grüße Daniela

P. S. Neue Ideen habe ich im Kopf, die kommen bald!

Heute musste erst mal dieser „Zwischentext“ raus – das war mir ein Anliegen!

3 Antworten auf „Kleine Auszeit

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